Meisterschaft

B Liga: Eine knappe 3,5 : 4,5 Niederlage gegen Donaustadt am 12.3.2016

Zum Saisonabschluß fuhren wir nach Transdanubien, wo uns eine vorwiegend junge Mannschaft erwartete. Ich hatte am Spitzenbrett einen routinierten Gegner jenseits der 2100er Grenze und konnte ihn lange Paroli bieten. Nach 2 ungenauen Zügen landete ich leider in einem verlorenen Endspiel. Johann stand im Mittelspiel etwas gedrückt, konnte sich aber im 25.Zug befreien, etwas später bei knapp werdener Bedenkzeit kippte die Partie leider zu seinen Ungunsten. 

Karl überzeugte mit druckvollem Weiß-Spiel und zwang seinen jungen Gegner taktisch in die Knie. Wolfgang kam gut aus der Eröffnung und remisierte in einem ausgeglichenen Mittelspiel. Silvio eröffnete im Gambitstil und konnte den Bauern bei anhaltenden Angriffsmöglichkeiten schnell zurückgewinnen. Sein Gegner mußte die Dame opfern und war danach chancenlos.

Oliver`s Gegner spielte solide, daher wurde in einem in etwa gleichen Mittelspiel die Friedenspfeife geraucht. Zdravko landete in einem Endspiel, wo der Raumvorteil nicht zum Sieg reichte, da er auf taktische Opfermöglichkeiten seines 12-jährigen Gegners aufpassen mußte. Felix stand etwas beengt, fand keine guten Felder für seine Leichtfiguren und verbrauchte auf der Suche nach Gegenspiel sehr viel Bedenkzeit; leider vergeblich, der Punkt ging an Donaustadt.

Durch diese knappe Niederlage fielen wir im  Schlußklassement  auf Rang 6 zurück.    

Bericht: Günter Rier

1.Klasse Süd: Klarer 5,5 : 2,5 Auswärtssieg gegen Ottakring am 5.3.2016

Trotz zahlreiche Absagen gelang es mir, eine kampfhungrige Truppe zusammenzustellen, diesmal ging zum Tabellennachbarn Ottakring, wo es zu einem spannenden, lang andauernden Wettkampf kam.

Wolfgang kam sehr gut aus der Eröffnung und lehnte zu Recht ein Remisangebot.ab; etwas später gefiel ihm die Stellung nicht mehr so ganz und es wurde die Friedenspfeife geraucht. Felix profitierte von einem Figureneinsteller seiner jungen Gegnerin und verwertete sicher seinen Materialvorteil. Karl`s Gegner, ein 12-jähriges Nachwuchstalent versuchte nicht taktisch, sondern positionell mit ihm mitzuhalten, was ordentlich mißlang. Es zeigte sich, daß 2 Leichtfiguren gegenüber einem Turm vorteilhaft sind. Zdravko`s druckvolles Spiel führte zu einem gegnerischen Fehler, was zu einem ganzen Punkt für uns führte.

Paul hatte eine scharfe Mittelspielstellung am Brett mit beiderseitigen Chancen, nach einigen taktischen Geplänkeln um den 35.Zug herum endete die Partie friedlich. Oliver hatte im Mittelspiel einen beträchtlichen Vorteil herausgespielt, hatte jedoch bei der Umsetzung einige Problemewonach er im  Damenendspiel mit 2 Mehrbauern landete, die zum Sieg reichten.

Ich kam ins Mittelspiel mit etwas Raumvorteil und bot meiner Gegnerin einen scheinbar vergifteten Bauern an. Der Bauer war leider doch bekömmlich - ich hatte in der Vorausberechnung im 10. Halbzug etwas übersehen - und ich mußte das Leichtfigurenendspiel mit Minusbauern verteidigen. Mein Springer erwies sich dem gegnerischen Läufer als zumindest ebenbürtig und ich gewann den Bauern wieder zurück. Meine Gewinnversuche wurden abgewehrt und die Partie endete mit einem ausgekämpften Remis. Alex`s Gegner brachte ein in dieser Stellungsstruktur bekanntes Qualtitätsopfer und hatte etwas später zwei Mehrbauern. Dem komplizierten Mittelspiel folgte ein schwieriges Endspiel, wo sich die schwarzen Mehrbauern als brandgefährlich erwiesen. Mit wenigen Minuten auf der Uhr beiderseits fand Alex leider nicht die richtige Figurenaufstellung und verlor.

Um 20:35 war der Wettkampf zu Ende:  5,5 : 2,5 für uns

Bericht: Günter Rier

B Liga: Ein überraschender 5 :3 Sieg gegen Perchtoldsdorf - Revanche geglückt !

Nach der knappen Niederlage in der 1.Klasse letzte Woche kam es wieder zum Duell gegen unseren Bezirksrivalen. Die Vorzeichen für eine Revanche standen nicht gut. Aufgrund von 13 Absagen sah es am Donnerstag so aus, als ob ich keine 8 Spieler zusammenbringen könnte. Gott sei dank konnte  Markus im letzten Moment den Nachmittagstermin freischaufeln.

Beim Vorlesen der Aufstellungen informierte mich der gegnerische Sielleiter, daß sein auf Brett 4 nominierter Spieler kurzfristig ausgefallen ist. Zdravko kam daher zum einem kampflosen PunktObwohl Perchtoldsdorf pro Brett um  fast 100 Elo besser aufgestellt war, entwickelte sich der vierstündige Wettkampf in unsere Richtung.

David im schwarzen Trikot schoß gegen seinen höher eingeschätzten Gegner das 2 : 0. Er kam sehr gut aus der Eröffnung, stellte zwar in einer komplizierten Mittelspielstellung einen Bauern ein, behielt aber mit einem schneidig geführten Königsangriff die Oberhand. Am Spitzenbrett überraschte ich meinen Gegner mit einer vorbereiteten Nebenvariante, wonach er für seinen schwarzfeldrigen Läufer wenig Verwendung fand. In etwa ausgeglichener Stellung nahm ich sein Remisangebot an.

Markus fand im Mittelspiel nicht die richtige Fortsetzung und verlor einen Bauern. Das darauffolgende Qualitätsopfer brachte leider nicht die gewünschte Kompensation. Der Gegner von Felix zog im Mittelspiel etwas zu schnell und verpasste dadurch aussichtsreiche Fortsetzungen. Im Turmendspiel hatte Felix dann 2 Mehrbauern, die er mit sehr guter Technik souverän zum Sieg führte.

Karl hatte eine vorteilhafte Mittelspielstellung am Brett, lehnte 2 Remisangebote ab, erhöhte den Druck und gewann mit einer zweizügigen Kombination eine Leichtfigur, wonach sein Gegner entnervt das Handtuch warf. Florian baute sich gut auf und hatte Raumvorteil im Zentrum. Letztendlich kam ein gefährliches Turmendspiel aufs Brett, wo beide Kontrahenten die richtigen Züge zum Remis fandenOliver hatte in einer unübersichtlichen Stellung einen Mehrbauern, war aber in Zeitnot und verlor die Qualität, das Endspiel war leider nicht zu halten.

Endstand: 5 : 3 für uns

Bericht: Günter Rier

1.Klasse Süd: Eine 3,5 : 4,5 Niederlage gegen Perchtoldsdorf

Diesmal fand das Lokalderby gegen Perchtoldsdorf/Mauer/Meidling - in der Tabelle unter dem Kürzel SG P-MM zu finden -  im BG Mödling Keimgasse statt, wo Mag. Hahn für ausgezeichnete Spielbedingungen sorgte.

Von den Elozahlen her waren wir Favorit, pro Brett um fast 100 Elo stärker, der Wettkampf entwickelte sich leider nicht nach Wunsch: Am Spitzenbrett inszenierte Weiß einen gefährlichen Königsangriff, was Alex zu einem Qualitätsopfer veranlasste, das leider auch nicht mehr half. Fast gleichzeitig konnte ich meine Partie gewinnenNachdem ich im frühem Mittelspiel etwas unbequem stand, konnte ich eine gegnerische Ungenauigkeit zu einem Konter ausnützen, der mir einen Bauerngewinn einbrachte. In der anschließenden Phase fand ich die richtigen Züge.

Karl`s Mittelspielstellung gefiel mir gut, leider konnte er seinen Angriff nicht fortsetzen, lehnte ein gegnerisches Remisangebot ab und hatte dann im Leichtfgurenendspiel das Nachsehen. Silvio erlangte etwas Raumvorteil, wonach sich sein Gegner "hinten reinstellte". Im schwierigen Mittelspiel fand sein Gegner zufällig den richtigen Verteidigungszug. Mit wenigen Minuten auf der Uhr kam es zu einer Stellungswiederholung --> Remis.

David wählte mit Schwarz einen aggressiven Aufbau und hoffte, daß Weiß klein rochierte. Sein Wunsch wurde erhört und er gewann dadurch eine Figur und etwas später die Partie. Oliver opferte - nicht ganz korrekt - eine Figur und spielte auf Königsangriff. Im scharfen Mittelspiel konnte er die Stellungsbewertung wieder ausgleichen, 2 schwächere Züge in aufkommender Zeitnot kosteten ihn leider die Partie.

Paul`s Partie glich einer Werbeveranstaltung für schwarzes Gambitspiel. Weiß stand trotz Mehrbauern ständifg unter Druck und verlor durch ein Damenscheinopfer mit anschließender Springergabel eine Leichtfigur; das Endspiel spielte Paul locker heim. Markus hatte einen starken Spieler zum Gegner, konnte durch eine Kombination einen Bauern gewinnen. geriet aber dadurch leider in eine schwierige Stellung, die zur Niederlage führte.

Nach 4 Stunden hartem Kampf mit nur einem Remis ging diesmals das Derby knapp an unseren Bezirksrivalen.

Bericht: Günter Rier

B Liga Süd: Eine 2 : 6 Niederlage gegen den Tabellenführer tschaturanga am 13.2.2016

Ein Auswärtsspiel gegen den Tabellenführer ist gernerell kein Zuckerschlecken, noch dazu wennStammspieler verhindert sind. Beim Verlesen der Mannschaftsaufstellungen erfuhr ich, daß unsere Gegner auf Brett 8 keinen Spieler nominierten, Markus, der gerne gespielt hätte, also kampflos zu einem Punkt kam. Auf den anderen Brettern ergaben sich durchwegs spannende Partien.

Karl kam gut ins Mittelspiel, seine Stellung gefiel mir besser als meine, übersah jedoch leider einen Zwischenzug, der ihm eine Figur und die Partie kostete. Ich stand im Mittelspiel etwas unter Druck und versuchte mich mit einem Bauernopfer zu befreien. Die Komplikationen - mein Gegner hatte wenig Zeit auf der Uhr - verliefen leider supoptimal für mich und ich mußte mich im Endspiel zwischen "Pest"  (Turmendspiel mit Minusbauern) und "Cholera"  (Turm gegen Läufer + Springer+Mehrbauer) entscheiden. Ich wählte letzteres, was leider auch nicht mehr half.

Zdravko hatte leichten Mittelspielvorteil und wickelte ins remisliche gleichfarbige Läuferendspiel ab, übersah jedoch ein Zwischenschach und verlor seinen Läufer. Wolfgang hielt gekonnt das Leichtfigurenendspiel Springer gegen Läufer remis. Robert hatte ein kompliziertes Mittelspiel mit beidseitigen Chancen am Brett, sein Gegner hatte leider das bessere Ende für sich, das gleiche Szenario galt auch für Oliver`s Partie am Nebenbrett. David war relativ früh im Leichtfigurenendspiel, wo die Remisbreite nicht überschritten wurde.

Um 19 Uhr war der Wettkampf zu Ende und wir fuhren 2 Punkten im Gepäck nach Hause. In der Tabelle konnten wir den 4. Platz knapp halten.

Bericht: Günter Rier